2.100 Euro nachbezahlt
Tag für Tag sprang sie ein, übernahm zusätzliche Schichten und häufte so Mehrstunden an, doch auf ihrem Gehaltszettel spiegelte sich dieser Einsatz nie wider. „Die Arbeitszeiten wurden zwar im Betrieb korrekt erfasst, aber eine Vergütung der Mehrstunden samt gesetzlicher Zuschläge blieb jahrelang aus“, erklärt Wolfram Lechner, Referatsleiter Arbeitsrecht und Arbeitnehmer:innenschutz in der AK Kärnten, der die offenen Ansprüche berechnete und beim Arbeitgeber intervenierte. Die Service-Mitarbeiterin erhielt alle ausstehenden Mehrstunden samt Zuschlägen nachbezahlt, insgesamt 2.100 Euro.
AK rät zur Dokumentation
„Gerade in Branchen mit flexiblen Arbeitszeiten kommt es immer wieder vor, dass Mehr–und Überstunden nicht korrekt abgegolten werden. Wir raten allen Beschäftigten, ihre Arbeitszeiten genau zu dokumentieren und sich bei Unklarheiten an die Arbeiterkammer zu wenden. Unser digitaler Zeitspeicher ist zudem ein gutes Dokumentationstool und kann als wertvolle Argumentationshilfe dienen“, betont Goach.








































