Insgesamt fast 40 Betriebe aus der Region präsentierten sich an zwölf Stationen und zeigten den Jugendlichen praxisnah, wie vielfältig die Arbeitswelt rund um den Weißensee ist. Von Tourismus über Handwerk und Technik bis hin zu öffentlicher Verwaltung, Medizin, Transport, Dienstleistung und Blaulichtorganisationen – die Bandbreite der vorgestellten Berufe war beeindruckend.
Erfolgsprojekt “Straße der Berufe”
Die Idee zur „Straße der Berufe“ entstand aus dem Engagement von vier Müttern, die sich für ihre Kinder eine praxisnahe und intensive Berufsorientierung wünschten. Gemeinsam mit der Mittelschule Greifenburg, zahlreichen regionalen Betrieben sowie der Gemeinde Weißensee wurde diese Vision Realität und ging heuer in die 2. Runde.
Denn das Konzept funktioniert. Unternehmen aus der Region investieren Zeit und Engagement, um ihre Berufsbilder für die Jugendlichen spannend und verständlich zu präsentieren.
Viele Stationen, viele praxisnahe Aufgaben
Die Schüler:innen konnten fünf vorab ausgewählte Stationen besuchen und erhielten dort jeweils ca. 30 Minuten lang Einblick in typische Arbeitsabläufe. Dabei ging es nicht nur ums Zuschauen – sondern vor allem ums aktive Mitmachen.
Zum Beispiel wurden die Jugendlichen gemeinsam mit Tourismusbüro-Leiter Mag. Thomas Michor selbst journalistisch tätig. Sie recherchierten Eindrücke des Tages und formulierten daraus die eigene Presseaussendung zum Event.
Sapnnend war es allemal, egal ob beim Backen von frischem Gebäck, beim Elektronikcheck am laufenden PKW-Motor oder beim Erstellen von Hotelgutscheinen:
Ein besonderer Einblick: Berufsalltag im Gemeindeamt
Eine der Stationen führte die Schüler:innen direkt ins Gemeindeamt Weißensee. Dort erhielten sie einen seltenen Einblick in die Arbeit der öffentlichen Verwaltung.
Bürgermeisterin Karoline Turnschek und die Mitarbeiter:innen des Gemeindeamtes erklärten den Jugendlichen anschaulich, welche Aufgaben täglich anfallen – von organisatorischen Tätigkeiten über Bürgeranliegen bis hin zu politischen Entscheidungsprozessen innerhalb der Gemeinde.
Die Schüler:innen erfuhren dabei, wie Entscheidungen vorbereitet werden, wie Verwaltung und Politik zusammenarbeiten und welche Verantwortung die Mitarbeiter:innen sowie die Bürgermeisterin im Alltag tragen.
Abschluss im Weissensee-Haus
Nach einem intensiven und abwechslungsreichen Tag trafen sich alle Beteiligten im Weissensee-Haus zum gemeinsamen Ausklang.
Toll: Das Buffet war bei den zahlreichen Stationen in den teilnehmenden Tourismus- und Gastronomiebetrieben unter fachkundiger Anleitung der Köche von Schülerhand selbst zubereitet worden! Das Ergebnis konnte sich sehen – und genießen – lassen, und bildete den kulinarischen Abschluss eines ereignisreichen Tages.
Fazit: Ein Tag voller Chancen
Die zweite „Straße der Berufe“ am Weißensee zeigte, wie wertvoll praxisnahe Berufsorientierung ist. Schulen, Betriebe und Gemeinde arbeiteten eng zusammen, gaben den Jugendlichen Einblicke in regionale Berufschancen und stärkten gleichzeitig die Wirtschaft vor Ort – ein inspirierender Tag!


Impressionen:



















































































