Vermeintliche ÖGK-SMS wird Senior zum Verhängnis – mehrere tausend Euro verloren

Kärnten -

Am Vormittag des 1. Mai 2026 wurde ein 83-jähriger Kärntner Opfer eines Betrugs. Eine SMS, die scheinbar von der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) stammte, forderte ihn zur Aktualisierung seiner Daten auf. Kurz darauf wurde der Mann telefonisch von einer bislang unbekannten Person kontaktiert.


Täter gibt sich als Bank-IT-Mitarbeiter aus

Der Anrufer gab sich als IT-Mitarbeiter der Hausbank des 83-Jährigen aus und machte auf ein angebliches Sicherheitsproblem beim Onlinebanking aufmerksam. Um dieses zu beheben, sei sofortiges Handeln erforderlich, wurde dem Mann vorgetäuscht. Im Zuge des Gesprächs wurde der Senior dazu gebracht, einen Fernzugriff auf seinen Laptop zuzulassen.

Mehrere tausend Euro Schaden

Im weiteren Verlauf erklärte der vermeintliche Bankmitarbeiter, dass die Bankomatkarte aus Sicherheitsgründen gesperrt und zur „polizeilichen Sicherung“ übergeben werden müsse. Noch am selben Abend holte ein unbekannter Mann die Bankomatkarte beim Opfer ab. Dem 83-jährigen Mann entstand ein Schaden in Höhe von mehreren tausend Euro.