Kirchbach feiert wieder Maibaum – jetzt vorbeikommen!

Kirchbach -

Im Gailtal gehört der Maibaum einfach dazu – als Zeichen für Gemeinschaft und den Start in den Frühling. Auch heuer wurden in vielen Orten wieder Maibäume aufgestellt. In Kirchbach hat das eine besondere Bedeutung: Nach langer Pause wurde die Tradition erst im Vorjahr wiederbelebt – und heuer konsequent fortgesetzt.

Seit dem 1. Mai steht der Maibaum wieder in Kirchbach
Unter Obmann Patrick Eineter organisiert die Burschenschaft den heurigen Maibaum. 42 Mitglieder – Mädels und Burschen – halten das Brauchtum im Ort lebendig. Neben dem Kirchtag im September ist der Maibaum wieder fixer Bestandteil im Ortsleben und seit dem 1. Mai im Ortsbild nicht zu übersehen.

Aufstellen zwischen Tradition und Technik

Ob mit reiner Muskelkraft oder LKW mit Kran – das Aufstellen bleibt Teamarbeit. Während manche Orte noch klassisch mit Stangen arbeiten, setzen andere auf moderne Unterstützung. Der Aufwand ist in jedem Fall nicht zu unterschätzen.

Drei Tage Wachsamkeit

Zum Brauch gehört auch die Bewachung: In Kirchbach wird der Maibaum ab 1. Mai drei Tage und Nächte lang gesichert – und nochmals gegen Monatsende. Grund ist das „Maibaumstehlen“: Nachbarorte versuchen, den Baum zu entwenden. Wer nicht aufpasst, zahlt am Ende die „Auslöse“.

Gemütlicher Treffpunkt im Ort

Rund um den Maibaum wurde in Kirchbach ein geselliger Treffpunkt geschaffen: Tische und Bänke laden zum Verweilen ein, die Burschenschaft sorgt für Ausschank und Verpflegung. Angeboten werden unter anderem Würstel, Pizza, Nachos, Leberkäsesemmeln und Toast sowie alkoholische und alkoholfreie Getränke. Alle sind noch bis morgen herzlich eingeladen, vorbeizukommen und gemeinsam zu feiern.