Meldungen aus der Bevölkerung sind wichtig
Neben dem wissenschaftlich begleiteten behördlichen Monitoring spielt auch die Mithilfe der Bevölkerung eine wichtige Rolle. Insbesondere in den Räumen Klagenfurt und Villach können Meldungen aus der Bevölkerung dazu beitragen, mögliche Vorkommen der Asiatischen Tigermücke frühzeitig zu lokalisieren. Verdächtige Funde können unkompliziert über die „Mosquito Alert“-App mit Foto und Standort gemeldet werden. Alternativ können Exemplare auch über den Zecken-Postkasten in der Liberogasse 6 in Klagenfurt oder an der Kasse des kärnten.museums abgegeben werden. Die Tiere können lebend oder tot in einem geeigneten Gefäß übermittelt werden. Wichtig sind Angaben zu Datum, Uhrzeit und Fundort. Die eingesendeten Exemplare werden anschließend von Expertinnen und Experten der AGES überprüft.
Brutstätten konsequent beseitigen
„Entscheidend ist, mögliche Brutstätten auf dem eigenen Grundstück und im eigenen Wirkungsbereich aufzuspüren und zu beseitigen. Denn die Tigermücke braucht nur kleinste Wasseransammlungen, um ihre Eier abzulegen. Genau hier kann jede und jeder Einzelne wirksam ansetzen, damit sich die Tigermücke nicht dauerhaft ansiedelt“, erklärt Landessanitätsdirektorin Karin Schorna-Drescher.
So lebt die Tigermücke
Die Asiatische Tigermücke ist ursprünglich in den Tropen und Subtropen beheimatet und gilt als sogenannte Baumhöhlenbrüterin. Sie legt ihre Eier bevorzugt in kleinen, häufig versteckten Wasseransammlungen ab. Dazu können beispielsweise mit Wasser gefüllte Gefäße, Regentonnen, Autoreifen oder Abdeckplanen zählen. Die Eier können zudem den Winter überdauern. Um eine dauerhafte Ansiedlung zu verhindern, ist es daher besonders wichtig, potenzielle Brutstätten regelmäßig zu kontrollieren und zu beseitigen.
Einfache Maßnahmen rund um Haus und Garten
Mit wenigen Maßnahmen lässt sich das Risiko geeigneter Brutstätten deutlich reduzieren:
- Kleine Wasseransammlungen mindestens einmal pro Woche vollständig entleeren.
- Gegenstände, in denen sich Wasser sammeln kann, unter Dach lagern oder verschließen.
- Regentonnen abdecken beziehungsweise mit feinmaschigen Netzen sichern.
- Gefäße, in denen sich Wasser sammeln kann, umdrehen.
- Kleinste Wasserstellen entfernen, abdecken oder mit Sand befüllen.
- Dachrinnen sauber halten, damit sich kein Wasser staut.
- Gelagerte Autoreifen und Abdeckplanen regelmäßig auf Wasseransammlungen kontrollieren und diese gegebenenfalls beseitigen.









































