Neue Schlepperroute – Team Kärnten/Köfer: Verstärkte Maßnahmen an der Grenze zu Slowenien notwendig

Kärnten -

Aktuelle Medienberichte, wonach eine neue Schlepperroute durch Kärnten führt und die Tatsache, dass es in den vergangenen Tagen zu mehreren Aufgriffen von Schleppern bzw. Asylanten gekommen ist, nimmt Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer zum Anlass, um auf verstärktere Grenzkontrollen zu Slowenien zu drängen: „Wir müssen aktuell miterleben, dass Schlepper immer brutaler vorgehen und sich auch durch Straßensperren nicht aufhalten lassen. Das Schlepperunwesen muss endlich gestoppt werden.“


Strenge Überwachung der Grenzübergänge zu Slowenien

Für Köfer sei es daher essenziell, dass die Grenzübergänge zu Slowenien besonders streng überwacht werden, da immer mehr Schlepperfahrten vom Balkan über Slowenien nach Kärnten führen: „Das betrifft auch Gebiete abseits des Karawankentunnels.“ Köfer begrüßt auch die Verlängerung der Grenzkontrollen durch das Innenministerium, um Terrorismus und Schlepperkriminalität grenzüberschreitend zu bekämpfen.

Engmaschigere Präsenz und Tätigkeit der Exekutive

Eine viel engmaschigere Präsenz und Tätigkeit der Exekutive sei aufgrund der aktuellen Entwicklung eine absolute Notwendigkeit, hält Köfer fest: „Die immer häufiger werdenden Aufgriffe von Schlepperfahrzeugen mit illegalen Migranten sind ein politischer Handlungsauftrag. Ein weiteres Thema ist auch die Drogenkriminalität. Hier nutzen organisierte Banden die Routen über Slowenien nach Österreich.“ Für Köfer gehe es nicht darum, Kärntner bzw. österreichische Kennzeichen bei PKWs zu kontrollieren, der Blick ins Fahrzeug genügt.