Wachsende Aufgaben, steigende Belastung
Knapp 15.000 Menschen sind in Kärnten im Pflege- und Betreuungsbereich tätig. Vielevon ihnen arbeiten in Teilzeit. Allein 2024 waren in Kärnten fast 40.000 Menschen im Pflegegeldbezug. Sie stehen diesen Fachkräften gegenüber. „Kärntens Pflegekräfte stehen täglich vor einer Mammutaufgabe und widmen sich trotz dieser Herausforderungen tagtäglich mit großem Engagement, mit Herz und Motivation ihrem Job. Der Mangel an qualifiziertem Personal führt zunehmend zu einer Überlastung der Beschäftigten, die sich durch den demografischen Wandel und die steigende Lebenserwartung in den kommenden Jahren weiter verschärfen wird“, mahnt Goach.
Pflegeberufe attraktiver gestalten
Pflege- und Betreuungsberufe müssen an Attraktivität gewinnen, um Berufsausstiege zu vermeiden. Dies ist untrennbar mit fairer Bezahlung, Planbarkeit der Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit sowie allgemein guten Arbeitsbedingungen verbunden“, so Goach. Um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken, fordert Kärntens AK-Präsident neben dem Ausbau der mobilen Pflegeangebote sowie der stationären Tagesbetreuung eine stärkere Durchlässigkeit der Ausbildungen.
Unterstützung und Weiterbildung im Fokus
„Das AK-Referat ‚Gesundheit & Pflege‘ steht den AK-Mitgliedern bei berufsrechtlichen Fragestellungen im Fachbereich zur Verfügung“, erklärt Anna-Katharina Karl, Leiterin des Referats, und führt aus: „Gerade in dieser Branche ist Weiterbildung von großer Bedeutung und teils auch gesetzlich vorgeschrieben. Daher bietet die AK Kärnten ihren Mitgliedern aus dem Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich über die Bildungsplattform „AKademie“ neben fachlichen Qualifizierungen auch wertvolle Kurse zur Gesundheitsförderung und Persönlichkeitsentwicklung an.“










































