Bestattung Hermagor gewährte Einblicke in ihre Arbeit

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17. Oktober - Tag der Bestatter -

Tod und Trauer gehören zum Leben, werden im Alltag aber oft ausgeklammert. Umso wichtiger ist es, sich mit Fragen rund um Abschied, Bestattung und Vorsorge auseinanderzusetzen. Unter dem Motto „Wie der Tod das Leben berührt“ öffnete die Bestattung Hermagor am Samstag, dem 17. Oktober, ihre Türen und lud Interessierte ein, hinter die Kulissen des Bestattungswesens zu blicken.

Gemeinsam im Zeichen eines würdevollen Abschieds: Vizebürgermeisterin und Bestattungsreferentin Irmgard Hartlieb und Bestattungs GF Thomas Novak empfingen zahlreiche Besucher, u.a. GR. Kordula Seiwald-Ebner

Wie der Tod das Leben berührt

Eröffnet wurde der Informationstag von Referentin und Vizebürgermeisterin Irmgard Hartlieb gemeinsam mit Geschäftsführer Thomas Novak. Er und sein Team zeigten, wie vielfältig die Aufgaben eines modernen Bestattungsunternehmens sind. Denn neben der Organisation einer Beisetzung gehören auch persönliche Beratung, die Koordination zahlreicher Abläufe und die einfühlsame Begleitung trauernder Angehöriger zum Berufsalltag.

Von der Vorsorge bis zum persönlichen Abschied

Die Besucher erhielten Informationen zu unterschiedlichen Bestattungsformen und neuen Möglichkeiten der Abschiedsgestaltung. Natur- und Baumbestattungen standen dabei besonders im Fokus. Der Friedhof Hermagor bietet dafür großzügige Flächen, die von der Bevölkerung bereits gut angenommen werden. Auch individuelle Urnen- und Sarggestaltungen, ökologische Entwicklungen und digitale Gedenkseiten zeigen, wie sich die Bestattungskultur verändert und persönliche Wünsche stärker in den Mittelpunkt rücken.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf konkreten Fragen, die im Trauerfall häufig Unsicherheit auslösen. Fachinformationen zu Verlassenschaft und Erbe sowie zur Feuerbestattung boten Orientierung. Bei Führungen durch die Räumlichkeiten erfuhren die Gäste außerdem, welche Arbeitsschritte notwendig sind, bevor eine Trauerfeier oder Beisetzung stattfinden kann. Dabei wurde deutlich, wie viel Fachwissen, Sorgfalt und Respekt die Versorgung Verstorbener erfordert.

Handwerk und Gespräche rund um den Abschied

Auch jene Gewerke, die einen würdevollen Abschied mitgestalten, waren Teil des Informationstages. Gärtner und Floristen, Steinmetze, Glaser sowie Schmiede und Kunstschmiede präsentierten in ganz Kärnten ihre Leistungen und zeigten Möglichkeiten, das Gedenken individuell zu gestalten.

Kärntenweiter Einblick in die Bestattungskultur

Auch andere Bestattungsunternehmen in Kärnten boten ein vielfältiges Programm: An mehreren Standorten konnten Besucher zudem mit Bestattern und Fachleuten aus Bereichen wie Floristik, Steinmetzhandwerk und Glaserei ins Gespräch kommen. Ergänzend gab es Informationen zu Bestattungsvorsorge, Testament und Erbrecht sowie zu Trauerbegleitung und Hospizarbeit.

Erfolgreicher Aktionstag

Der kärntenweite Aktionstag machte deutlich, wie wichtig offene Gespräche über Abschied und Vorsorge sind. Wer sich rechtzeitig informiert und eigene Wünsche festhält, kann auch Angehörige im Trauerfall entlasten.