Am Montag den 27. Juli 2020, wurde ein Positionspapier seitens des Klinikums Klagenfurt und des LKH Villach unterzeichnet, welches die kinderonkologische Versorgung in Kärnten in hoher Qualität sicherstellt und noch weiter ausgebaut. Das teilt Gesundheitsreferentin LHStv.in Beate Prettner mit. Konkret wurde die spezielle Ausbildung im Bereich der pädiatrischen Kinderonkologie von zwei Fachärzten der Kinderabteilung des Klinikums Klagenfurt absolviert, die nun die Versorgung für ganz Kärnten übernehmen.
Robert Birnbacher (Prim. Kinder- und Jugendheilkunde LKH Villach), Arnold Gabriel (KABEG Vorstand), Jörg Jahnel (Prim. Kinder- und Jugendheilkunde Klinikum Klagenfurt), LHStv. Beate Prettner, Elke Schindler (Med. Direktorin LKH Villach), Dietmar Alberer (Med. Direktor Klinikum Klagenfurt)
Bundesländerübergreifend erfolgt eine Kooperation mit den onkologischen Zentren der St. Anna Kinderkrebsforschung und der Universitätsklinik Graz. Alle auftretenden Fälle werden in interdisziplinären Tumorboards besprochen. Bei sehr schweren Formen, speziellen Fragestellungen oder wenn besondere Therapieformen notwendig werden, gibt es eine enge Anbindung an diese Zentren. „In unserer heutigen Zeit ist Vernetzung enorm wichtig – so auch im Gesundheitsbereich und gerade bei seltenen Erkrankungen. Das vorhandene Wissen zu bündeln, garantiert, neueste Therapieformen zur Anwendung zu bringen, wovon Patientinnen und Patienten profitieren. Darüber hinaus können mit dieser Kooperation lange Wegstrecken für die Betroffenen vermieden werden,“ betont Prettner. „Alle Patientinnen und Patienten können sich primär an beide Kinderabteilungen wenden und werden bei Bedarf schwerpunktmäßig im Klinikum Klagenfurt kinderonkologisch betreut. Eine enge Kooperation mit den entsprechenden Zentren in Wien und Graz ermöglicht den Zugriff auf die weltweit modernsten Therapieoptionen“, so KABEG-Vorstand Arnold Gabriel. Krebserkrankungen bei Kindern und Jugendlichen sind zum Glück selten und meist gut therapierbar, in Kärnten werden pro Jahr rund 15 bis 25 Neuerkrankungen verzeichnet. Die am häufigsten auftretenden Formen sind die akute lymphatische Leukämie (ALL), Lymphome, Tumore des zentralen Nervensystems, der Niere oder der Knochen. Therapien erfolgen in erster Linie in Form von Chemotherapien, im Fall einer Leukämie zum Beispiel dauert diese im Schnitt zwei Jahre
Erfreuliche Nachrichten: Wie die Mobilitätsorganisation VCÖ mitteilt, wurde im Bezirk Hermagor im Vorjahr das Ziel von null Verkehrstoten erreicht. Während in anderen Bezirken deutlich...
Durch die Niederschläge der vergangenen Tage und die damit verbesserte Bodenfeuchtigkeit kann die am 8. April 2026 erlassene Waldbrandverordnung zu den Vorbeugungsmaßnahmen wegen besonderer...
Mehr Unfälle mit Verletzten und tödlichem Ausgang infolge überhöhter Geschwindigkeit sind der Grund für eine geplante Vereinheitlichung der Verkehrsstrafen ab dem Jahr 2027. Die...
Unter der Leitung der Landesverkehrsabteilung der LPD Kärnten fand von Donnerstag, 11. Juni, auf Freitag, 12. Juni, ein kärntenweiter Schwerpunkt gegen Alkohol und Drogen...
Bei einem Motorradunfall auf der B110 Plöckenpass-Bundesstraße ist am Donnerstagnachmittag, dem 11. Juni 2026, ein 52-jähriger Deutscher verletzt worden. Der Mann kam auf der Fahrt von Oberdrauburg in Richtung Kötschach-Mauthen nach einer scharfen Linkskurve...
Bei einer richtungsweisenden Sitzung der Freiheitlichen und Unabhängigen Kötschach-Mauthen am Donnerstagabend beim Lamprechtbauer wurden die Weichen für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl 2027 gestellt. Unter...
Anzeige
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Reddit. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.