Rettungseinsatz am Großglockner: Alpinisten aus Bergnot per Notarzthubschrauber gerettet

Großglockner -

Am gestrigen Sonntag, dem 12. April 2026, forderte ein Rettungseinsatz am Großglockner die Einsatzkräfte. Eine 28-jährige Frau und ihr 31-jähriger Begleiter waren bereits um 5.45 Uhr beim Lucknerhaus in Kals aufgebrochen.

Zwei erschöpfte Alpinisten wurden am Großglockner aufgrund einer Notlage per Notarzthubschrauber aus rund 2.700 Metern Höhe gerettet

Beim Aufstieg verschlechterte sich bereits der Gesundheitszustand der 28-Jährigen. Dennoch setzten die beiden ihre Tour in Richtung Gipfel des Großglockners fort, den sie schließlich gegen 13:00 Uhr erreichten.

Notruf nach Erschöpfung auf 2.700 Metern

Wie die Polizeiinspektion Lienz mitteilt, gestaltete sich die anschließende Skiabfahrt aufgrund der Schneeverhältnisse als schwierig. Beide gerieten zunehmend in Erschöpfung, zudem verschlechterten sich die gesundheitlichen Probleme der 28-Jährigen weiter. Gegen 20:10 Uhr konnte die Frau auf rund 2.700 Metern Seehöhe nicht mehr weiter, woraufhin ihr Begleiter den Notruf absetzte und damit die Rettungskette auslöste.

Rettung per Windenbergung aus dem Gelände

Aufgrund der hohen Lawinengefahr wurde der Notarzthubschrauber „RK1“ angefordert, der die beiden Alpinisten gegen 21:00 Uhr mittels Windenrettung ins Tal bringen konnte. Dort wurden sie anschließend unverletzt von einer Polizeistreife übernommen, heißt es weiter. Im Einsatz standen der Notarzthubschrauber „RK1“, eine Streife der Polizei Matrei in Osttirol, die Alpinpolizei sowie die Bergrettung Kals am Großglockner.