FPÖ-Darmann/Muhr:

Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft fordert in Sonder-Vollversammlung Maßnahmenpaket für die heimischen Bauern

Kärnten -

Wie der Kärntner FPÖ-Chef Klubobmann Gernot Darmann und der Obmann der Freiheitlichen Bauernschaft, Vizepräsident Manfred Muhr, erklären, findet heute Mittwoch, 10. Juni 2020, um 19 Uhr im Bildungshaus Schloss Krastowitz eine von der Freiheitlichen und Unabhängigen Bauernschaft beantragte außerordentliche Vollversammlung der Kärntner Landwirtschaftskammer statt.

Landesobmann der Freiheitlichen Bauern Kärnten Manfred Muhr

„Gerade der Bauernstand ist durch die überzogenen Maßnahmen der Bundesregierung massiv unter Druck geraten. Durch den Wegfall der Gastronomie ist es zu einem Preisverfall bei Rind- und Schweinefleisch gekommen. Besonders dramatisch ist auch die Situation am Holzmarkt, neben dem weiteren Preisverfall ist insbesondere der Import von Billigholz aus dem angrenzenden Ausland dafür verantwortlich, dass bei vielen heimischen Waldbauern das Holz nicht einmal mehr abgeholt wird“, verweist Darmann. „Für mich ist es befremdlich, dass von Seiten der offiziellen Berufsvertretung keine Forderungen hinsichtlich der Unterstützung des Bauernstandes kommen. Während für Künstler, Unternehmer oder die AUA bereits millionenschwere Hilfspakete geschnürt wurden, bleiben die Anliegen und Sorgen der Bauern bisher Großteils unerledigt“, bedauert Muhr.

Klare Forderungen der FPÖ an die Landes- und Bundespolitik

Aus diesem Grund wird die Freiheitliche und Unabhängige Bauernschaft in der heutigen Vollversammlung klare Forderungen an die Landes- und Bundespolitik stellen, um den heimischen Bauern in dieser schwierigen Zeit Unterstützung zu bieten. Unter anderem geht es um eine Übernahme von zumindest zwei Sozialversicherungs-Quartalsbeiträgen für die Bauern und ein vorübergehendes Importverbot für ausländisches Schnittholz zum Schutz der heimischen Bauern und auch zum Schutz der nachhaltigen Waldbewirtschaftung. „Ebenso sind die jahrelangen Forderungen der Freiheitlichen nach einer klaren Lebensmittelkennzeichnung und die Absicherung der Finanzmittel für die heimischen Bauernstand Teil des Maßnahmenpaketes“, so Muhr.

Initiativen bereits im April gesetzt

Wie Darmann verweist, hat die FPÖ bereits im April Initiativen im Kärntner Landtag gesetzt, um den heimischen Bauern in der schwierigen Lage zu helfen. „Wir hoffen hier auf die Unterstützung von SPÖ und ÖVP!“

FPÖ-Initiative im Landtag mit Sofortmaßnahmen für die Kärntner Landwirte: