Kritik an Belastung und Einkommensentwicklung
Sandrieser äußert deutliche Kritik am geplanten Modell. Dieses würde nach seiner Einschätzung zu mehr Belastung, geringerer Planbarkeit und Einkommenseinbußen führen. Besonders die stärkere Verlagerung von Diensten auf Wochenenden werde sich negativ auf Familienleben, Vereinsaktivitäten und soziale Kontakte auswirken. Zudem werde laut Sandrieser ein Teil der Wochenenddienste künftig als reguläre Planstunden gewertet, wodurch Zuschläge für Überstunden oder Mehrdienstleistungen wegfallen könnten. Dies würde aus seiner Sicht zu einer Situation führen, in der mehr Leistung bei gleichzeitig geringerem Einkommen erwartet werde.
Herausforderungen für ländliche Regionen
Auch für die Polizeistruktur in Kärnten sehen Sandrieser und Leikam mögliche Probleme. Viele Polizeiinspektionen, insbesondere im ländlichen Raum, arbeiteten bereits heute mit knappen Personalressourcen. Die Erstellung von Dienstplänen sei bereits jetzt mit hohem organisatorischem Aufwand verbunden, um die Einsatzfähigkeit sicherzustellen. Eine zusätzliche Reduzierung verfügbarer Stunden könne dazu führen, dass Dienststellen zeitweise nicht besetzt sind, Öffnungszeiten eingeschränkt werden und weniger Streifen im Einsatz sind.
Warnung vor Auswirkungen auf die öffentliche Sicherheit
Aus Sicht der SPÖ-Vertreter sei das geplante Modell auch ein Signal in Richtung Attraktivität des Polizeiberufs. Die Polizei sei ein zentraler Pfeiler der inneren Sicherheit. Eine Reform, die Arbeitsbedingungen verschlechtere und den Beruf unattraktiver mache, sei angesichts steigender Anforderungen der falsche Weg. Abschließend wird betont, dass Polizistinnen und Polizisten faire Arbeitsbedingungen, Anerkennung und stabile Einkommensverhältnisse benötigen würden, um die Sicherheitsversorgung langfristig gewährleisten zu können.









































