SPÖ Hermagor fordert gratis Windeltonne

Hermagor -

Durch die gratis Windeltonne sollen Familien und Pflegebedürftige im Gemeindegebiet finanziell entlastet werden. Der Antrag für diese Maßnahme wird von der SPÖ Gemeinderatsfraktion dem Bürgermeister übergeben. Dadurch soll der Weg der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See zur familienfreundlichsten Gemeinde weiter fortgesetzt werden.


Ein gesteigertes Windelaufkommen führt in vielen Familien zu mehr Abfall und mehr Kosten, insbesondere in den ersten Lebensjahren der Kinder sowie bei pflegebedürftigen Personen. Dem soll mit der gratis Windeltonne entgegengewirkt werden. Familien und Alleinerziehende mit Kindern bis zwei Jahren sowie pflegebedürftige Personen, die nachweislich eine Inkontinenzversorgung benötigen, sollen die Windeltonne beantragen können, wenn sie ihren Hauptwohnsitz in der Stadtgemeinde Hermagor-Pressegger See haben. „Mit dieser Initiative wollen wir Familien und Pflegebedürftige unterstützen und somit den Weg zur familienfreundlichsten Gemeinde weitergehen,“ berichtet SPÖ-Fraktionssprecher Luca Burgstaller.

Zusätzliches Angebot

In den letzten Jahren wurden Familien zur Geburt eines Kindes Windelsäcke übergeben. Die Windeltonne soll ein Zusatzangebot darstellen. „Es soll zukünftig die Wahlmöglichkeit zwischen Windeltonne und Windelsäcken geben“, erklärt Familienreferent Dr. Christian Potocnik. „Somit kann sowohl für Menschen in Wohnungen als auch in Einfamilienhäusern das bestmögliche Angebot geschaffen werden.“ Gemeinderätin Martina Wiedenig ergänzt: „Viele Familien befinden sich derzeit durch Kurzarbeit oder Arbeitslosigkeit in einer schwierigen Zeit. Die gratis Windeltonne ist eine familienfreundliche Maßnahme, sowohl für junge Familien als auch für ältere Bürger.“

Bürgermeister unterstützt Vorschlag

Der Antrag wird Bürgermeister Siegfried Ronacher überreicht, der bereits seine Unterstützung für das Vorhaben signalisiert hat. „Ich freue mich, dass der Bürgermeister dieser Initiative so positiv gegenübersteht und sie auch entsprechend unterstützt“, so Luca Burgstaller.

“Wir hoffen, dass auch die anderen Gemeinderatsfraktionen diesen Vorschlag unterstützen und die Maßnahme noch in diesem Jahr umgesetzt werden kann”, so Potocnik, Burgstaller und Wiedenig abschließend.