Kräutersträußchen binden

Kirchbach -
Zu “Maria Himelfahrt” am 15. August findet in vielen katholischen Pfarren die Kräuterweihe statt, so auch in der Pfarrkirche zum Hl. Martin in Kirchbach.

Schon traditionell treffen sich am Vortag die Mitglieder der Trachtengruppe Kirchbach beim “Josl”, um Kräutersträußchen für den Festtag zu binden.
Bunte Vielfalt an Kräutern
Die Damen hatten beim Binden der duftenden Sträußchen sichtlich Spaß

Kräuterbuschen gegen Unheil

Seit vorchristlichen Zeiten werden in den heißen Sommermonaten die Heilkräuter gesammelt, die als Schutz und Hilfe durchs Jahr begleiten sollen. Mitte August zu Marias hohem Festtag werden die Kräuter gesegnet. So stehen die Kräuter und all jene, die mit Kräutern arbeiten und heilen, unter Marias besonderen Schutz. “Der Kräuterbuschen wird daheim getrocknet und  soll vor Unglück und Krankheit schützen”, erklärt die Obfrau der Trachtengruppe Kirchbach Veronika Themeßl-Huber.
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Die vielen verschiedenen Kräuter wie Ringelblume, Salbei, Minze, Schafgarbe, Arnika, Johanniskraut und Rosmarin erzeugten eine herrliche Duftwolke am Dorfplatz, wo nach der Kräuterweihe ein Basar stattfand. Bei selbst gebackenen Kuchen und Kaffee konnte der Tag gemütlich ausklingen.
Reges Treiben am Basar nach der Kräuterweihe