Mit dem Wolf sind Almwirtschaft und Tourismus auf den Almen tot – Brauchen endlich Abschussfreigabe für den Wolf, statt leerer Worte

FPÖ-Angerer/Muhr zu Wolf: „EU agiert völlig weltfremd – Nationale Lösung umsetzen!“

Kärnten -

Die heutigen Aussagen des Umweltdirektors der EU-Kommission, der ein „Koexistieren“ der Landwirte mit den Wölfen fordert, werden von der FPÖ scharf kritisiert. „Der Vergleich der Wölfe in Österreich mit den Tigern in Asien oder Löwen in Afrika ist völlig weltfremd. Die FPÖ fordert seit Jahren die Herabsetzung des Wolf-Schutzstatus, denn mit dem Wolf sind unsere Almwirtschaft und der Tourismus auf den Almen tot. Aber auch in den besiedelten Gebieten wird die Ausbreitung des Wolfes zur Gefahr.


Im Sinne der Almwirtschaft und der Bevölkerung muss es jetzt daher eine nationale Lösung in Österreich geben, denn von der EU ist keine Hilfe zu erwarten! ÖVP-Agrarreferent Gruber soll mit seinem ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnig dafür sorgen, dass der Wolf in Österreich zum Abschuss freigegeben wird“, fordert FPÖ-Chef Klubobmann Erwin Angerer.

Der Wolf hat bereits genug Schaden angerichtet

„Wie lange wollen Bundes- und Landesregierung noch tatenlos zusehen und nur Protestnoten verabschieden?“, so Angerer. Bevor die Situation eskaliere, müsse auch ein EU-Vertragsverletzungsverfahren riskiert werden. Denn davon gebe es unzählige. „Das müssen uns unsere Bauern wert sein. Es wurde bereits genug Schaden von Wölfen angerichtet. In Kärnten mussten hunderte Schafe, Ziegen oder Rinder unnötig sterben und viele Bauern bringen ihre Tiere gar nicht mehr auf die Almen. Jetzt sind Taten gefragt, statt Worte und zahnloser Protestnoten!“, so Angerer.

Abschussfreigabe für alle Wölfe gefordert 

Der freiheitliche Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Manfred Muhr ergänzt, dass die Freiheitliche und Unabhängigen Bauernschaft seit Jahren eine Abschussfreigabe für den Wolf fordert. „Wir haben daher neuerlich eine Sondersitzung der Vollversammlung der Landwirtschaftskammer zum Thema Wolf beantragt, welche am 27. Juni stattfindet. Dort werden wir wieder einmal einfordern, dass es eine eindeutige Abschussfreigabe für alle Wölfe geben muss. Jetzt muss gehandelt werden, denn mit dem Wolf gibt es in Zukunft keine Almwirtschaft mehr“, betont Muhr.