Das Credo der Gastgeber Nicola und Sandra: „Wer zu uns kommt, sucht mehr als ein Hotel. Man sucht Ruhe, Geschmack und Zeit.“

Traditionshaus
Das bereits im Jahr 1977 eröffnete „Leonhard“ wird seit 2015 von Nicola Müller in dritter Generation geführt. Seit 2023 bereichert Sandra das Haus mit ihrer Küche, in der die Liebe zum Detail und der Respekt vor Lebensmitteln spürbar sind. Gemeinsam gestalten Sandra und Nicola „Das Leonhard“ als einen Ort, der Natur, Ruhe und Genuss in Einklang bringt.

Gartenhaus
Spürbare Qualität für die Gäste hat im „Leonhard“ seit jeher Priorität. Dieses Ziel war bereits 1998 bei der Investition in das Saunahaus sowie bei der Errichtung des Chalet-Hauses im Jahr 2018 klar erkennbar. Damit standen ab diesem Zeitpunkt insgesamt 26 Gästezimmer zur Verfügung. Doch auch die Wertschätzung der Mitarbeiter hat im Naturparkhotel einen hohen Stellenwert. Daraus entwickelte sich schließlich das konkrete Ziel, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zeitgemäße Wohneinheiten zur Verfügung zu stellen. Nach entsprechenden Vorbereitungs- und Planungsarbeiten konnten im Oktober 2025 die Bauarbeiten für das Projekt „Gartenhaus“ starten. Dass das überaus sportliche Fertigstellungsziel Mitte Mai 2026 erreicht werden konnte, ist erfreulich und der guten Zusammenarbeit aller am Bau beteiligten Professionisten zu verdanken.

Baubeschreibung
Der rund 29 x 15 Meter große, zweigeschoßige Baukörper wurde als Holzhaus auf einer massiven Stahlbetonplatte errichtet. Als Dachform wurde ein Walmdach mit einer Dachneigung von 20 Grad gewählt. Die Eindeckung erfolgte mit Wienerberger-Tondachsteinen im Farbton Weiß-Grau-Antik.
Dominant sind markante Holzbalkone sowie rustikal überdachte Zugänge zu beiden Geschoßen. Die horizontal verlaufende Stangencharakteristik, insbesondere an der Südfassade, lässt namensgebende Querverbindungen zum Heiligen Leonhard, dem Schutzpatron der Pferde, erkennen.
Im Erdgeschoß befinden sich sechs Appartements mit jeweils 35 m2 Nutzfläche für Mitarbeiter. Die baugleichen sechs Appartements im Obergeschoß werden an Hotelgäste vermietet. Besonders positiv fallen die großzügigen Terrassen beziehungsweise die darüberliegenden Balkone mit jeweils 9,60 m2 Nutzfläche auf.
Generell wurden alle Wände als Holzriegelwände in entsprechender statischer und dämmtechnischer Bauweise ausgeführt. Die Fassaden im Erdgeschoß bestehen aus Holzfaserdämmplatten mit Dünnputz, jene im Obergeschoß aus Lärchen-Rhombusschalungen. Die Decken über dem Erdgeschoß wurden als Brettsperrholzelemente ausgeführt, jene über dem Obergeschoß als wärmegedämmte Holzfertigteil-
Elemente mit entsprechendem Aufbau.

Resümee
Das Gartenhaus ist mehr als ein neues Zuhause: Mit einer Photovoltaikanlage sowie der Kombination aus Solar- und Hackgutheizung wird noch ressourcenschonender gearbeitet und gelebt. Ein System, das die Energie der Natur nutzt und gleichzeitig höchsten Komfort ermöglicht – für das Team und die Gäste. So bleibt, was das Leonhard ausmacht, unverändert: Achtsamkeit, Naturverbundenheit und herzliche Gastfreundschaft. Alles neu – gewohnt klar.
Professionisten
Die Baumeisterarbeiten sowie die Stahlbeton-Fundamentplatte wurden von der Schader Bau GmbH aus Irschen ausgeführt. Die gesamte Planung und Bauleitung sowie sämtliche Holzbauarbeiten übernahm die Unterluggauer Holzbau GmbH aus Lienz/Greifenburg. Für die Ausführung aller Fassadenputze beim Gartenhaus zeichnete die Noreva Vollwärmeschutz aus Hermagor verantwortlich. Beim Bauvorhaben Gartenhaus führte das Team von Team Estriche Horst Ritscher e.U. die Schüttungs-, Isolierungs- und Estricharbeiten fachgerecht und zuverlässig aus. Alle Gipskarton- und Trockenbauarbeiten wurden von Manfred Hartweger Trockenausbau aus Obervellach im Mölltal ausgeführt. Die komplette Möbeleinrichtung (Küche, Wohnraum und Badezimmer) der Ferien- und Mitarbeiterwohnungen erfolgte durch die Tischlerei Gollner aus Osttirol.









































