Kärnten -
30 Menschen kamen im Vorjahr bei Verkehrsunfällen in Kärnten ums Leben, berichtet der VCÖ. So viele wie im Jahr 2017. Österreichweit ist die Zahl der Verkehrstoten von 414 auf 400 gesunken. Der VCÖ spricht sich für verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren und Ablenkung aus. Handy am Steuer soll ins Vormerksystem aufgenommen werden. Zudem sind verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem nötig.
Österreichweit ist die Zahl der Verkehrstoten von 414 auf 400 zurückgegangen
Die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle war im Vorjahr in Kärnten so hoch wie im Jahr 2017. 30 Menschen kamen im Jahr ums Leben, berichtet der VCÖ. Die bisher geringste Anzahl an Todesopfern forderte der Straßenverkehr im Jahr 2014, als 26 Menschen wegen Verkehrsunfällen ihr Leben verloren.
Zahl der Verkehrstoten ging zurück
Österreichweit ist die Zahl der Verkehrstoten von 414 auf 400 zurückgegangen. Auf Bundesebene sind verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen zu hohes Tempo sowie Ablenkung und Unachtsamkeit nötig, betont der VCÖ. Handy am Steuer ist endlich in das Vormerksystem aufzunehmen.
Jeder dritte Verkehrstote über 65 Jahre
Österreichweit war jeder dritte Verkehrstote 65 Jahre oder älter. “Unser Verkehrssystem nimmt auf ältere Menschen zu wenig Rücksicht. Es fehlt in den Regionen oft an Bahn- und Busverbindungen. Zwischen Siedlungen und dem nächsten Ortsgebiet braucht es sichere Verbindungen für Fußgänger und für den Radverkehr. Verkehrsberuhigung in Städten und Gemeinden erhöht gerade für ältere Fußgänger die Verkehrssicherheit”, fordert VCÖ-Sprecher Christian Gratzer verstärkte Maßnahmen für ein seniorengerechtes Verkehrssystem. Die meisten Seniorinnen und Senioren verunglückten in Österreich als Pkw-Insassen. In den ländlichen Regionen braucht es mehr Gemeindebusse als sichere Alternative zum Pkw. Damit diese Angebote finanziert werden können, soll ein Teil der Einnahmen aus den Verkehrsstrafen für die Einführung und den Betrieb von Gemeindebussen und Anrufsammeltaxis zweckgewidmet werden, schlägt der VCÖ vor.
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