Waldbrand im Lesachtal: Über 110 Hektar zerstört
Wie dramatisch die Situation in Kärntens Wäldern ist, zeigt das Beispiel des Waldbrandes im Lesachtal, wo innerhalb weniger Tage mehr als 110 Hektar Wald zerstört und damit Arbeit und Pflege von Generationen bäuerlicher Grundbesitzer zunichtegemacht wurden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit ist auch hier von menschlicher Verursachung des Flammeninfernos auszugehen.
Waldbrandverordnungen beachten
Der LK-Präsident macht darauf aufmerksam, dass derzeit in fast allen Bezirken Kärntens strenge Waldbrandverordnungen erlassen wurden, die das Hantieren mit Feuer und auch das Rauchen im Wald untersagen. Bei Nichtbeachtung drohen Geldstrafen bis zu 7.270 Euro.
Huber appelliert eindringlich an alle Kärntnerinnen und Kärntner sowie an Gäste in Kärnten: „Bitte kein offenes Feuer im Wald. Verzichten Sie auf das Rauchen und halten Sie sich strikt an bestehende Verbote. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, Waldbrände zu vermeiden!“
Dank an Einsatzkräfte und Forderung nach Entschädigung
Gleichzeitig spricht der Präsident den zahlreichen Einsatzkräften im Lesachtal seinen ausdrücklichen Dank aus: „Danke an alle Kameraden bei den Feuerwehren, die mit unermüdlichem Einsatz gegen die Flammen kämpfen und versuchen, Schäden zu vermeiden. Viele der Feuerwehrmitglieder sind selbst Bauern und helfen mit eigenem Gerät und unter großem persönlichem Einsatz. Dieses Engagement verdient höchste Anerkennung.“
Katastrophenfonds: Huber fordert Entschädigung
Huber fordert in diesem Zusammenhang die Bundesregierung auf, den Katastrophenfonds so zu gestalten, dass er für Vollerwerbsbauern, die bei Katastropheneinsätzen oder Großschadensereignissen im Rahmen der Freiwilligen Feuerwehr oder sonstigen Hilfsorganisationen tätig werden, eine Entschädigung vorsieht.









































